Bei Mediphysio schaffen wir einen Ort, an dem sich alle Menschen – insbesondere queere und LGBTQ+ Patient:innen – respektiert und willkommen fühlen.
Unabhängig von Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung oder Ausdrucksform ist es unser Ziel, eine Atmosphäre zu schaffen, in der Vielfalt selbstverständlich ist und jede Person ohne Barrieren physiotherapeutische Behandlung in Anspruch nehmen kann. Beide Standorte, im 2. Bezirk (1020 Wien) und im 19. Bezirk (1190 Wien), sind queer- und LGBTQ+-freundlich gestaltet.
Wie Mediphysio queer- und LGBTQ+-freundliche Physiotherapie umsetzt
Queer- und LGBTQ+-freundliche Physiotherapie bedeutet, dass alle Bereiche der Behandlung – von der Kommunikation über die Räumlichkeiten bis hin zu den therapeutischen Techniken – so gestaltet sind, dass sich Menschen aller Identitäten, Geschlechter und Körper respektiert fühlen. Bei Mediphysio setzen wir diese Haltung aktiv um, an beiden Standorten im 2. Bezirk (1020 Wien) und im 19. Bezirk (1190 Wien).
Dazu gehören unter anderem:
- Respektvoller Umgang mit Namen und Pronomen – wir fragen aktiv danach und verwenden sie konsequent.
- Inklusive, verständliche Sprache und Formulare, die niemanden ausschließen.
- Dysphorie-sensibles Arbeiten, z. B. Rücksicht auf Binder, Tucking, HRT oder postoperative Heilungsphasen.
- Einwilligung bei Berührung – wir klären jede Handlung transparent ab.
- Genderneutrale Toiletten und kostenlose Periodenartikel.
- Diskrete, vertrauliche Behandlung, um unbeabsichtigtes Outing zu vermeiden.
- Vielfältige Darstellungen in Bildern, Materialien und im Team, die unterschiedliche Identitäten widerspiegeln.
- Formulare und Dokumente, die Namen, Pronomen und Identitäten respektvoll berücksichtigen.
Durch diese Maßnahmen schaffen wir eine Umgebung, in der queere und LGBTQ+ Patient:innen offen sprechen und physiotherapeutische Behandlung ohne Barrieren in Anspruch nehmen können. Genau das bildet die Grundlage für eine wirksame, vertrauensvolle und nachhaltige Therapie.
Warum queerfreundliche Gesundheitsversorgung für uns wichtig ist
Viele queere und LGBTQ+ Personen fühlen sich im medizinischen Umfeld unsicher oder missverstanden. Laut einer Erhebung der Wiener Antidiskriminierungsstelle (2023) berichten 28 % der Betroffenen von negativen Erfahrungen im Gesundheitsbereich. Das führt dazu, dass Termine gemieden oder Beschwerden nicht offen angesprochen werden.
Ein sicherer, respektvoller Raum ist daher eine wichtige Grundlage für gute Behandlungsergebnisse.
Wie eine queerfreundliche Umgebung die Therapie verbessert
Wer sich wohlfühlt, spricht Beschwerden offener an, kommuniziert Grenzen klarer und setzt Übungen konsequenter um. Das führt zu besseren Ergebnissen und unterstützt langfristig die körperliche und mentale Gesundheit.
Mediphysio-Tipp
Unsere Therapeut:innen im 2. Bezirk (1020 Wien) und 19. Bezirk (1190 Wien) begleiten Sie einfühlsam, respektvoll und offen. Wenn Sie besondere Bedürfnisse oder Wünsche haben, sprechen Sie uns jederzeit an – Sie sind bei uns willkommen. Gerade für queere und LGBTQ+ Patient:innen ist eine klare, respektvolle und inklusive Umgebung besonders wichtig, und diese finden Sie bei uns vor.
Für weiterführende Informationen zur queerfreundlichen Gesundheitsversorgung in Österreich empfehlen wir Queermed Austria, eine Plattform, die LGBTQ+-freundliche medizinische Angebote sichtbar macht.
Quellen
Wiener Antidiskriminierungsstelle für LGBTIQ-Angelegenheiten (WASt): https://www.wien.gv.at/kontakt/wast/
Statistik Austria – Gesundheitszustand & Gesundheitsbefragungen: https://www.statistik.at/statistiken/bevoelkerung-und-soziales/gesundheit/gesundheitszustand/gesundheitszustand-selbstberichtet
APA-Science – Gesundheitsversorgung & Diversität: https://science.apa.at


