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Skoliose

Verstehen Sie Skoliose: Ursachen, Symptome und wirksame physiotherapeutische Behandlungen mit der Schroth-Therapie.

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    heimphysio andreas mondl physiotherapeut

    Die Informationen auf dieser Seite wurden von dem Physiotherapeuten Andreas Mondl überprüft.

    Was ist Skoliose ?

    Skoliose ist eine seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule, die meist mit einer Verdrehung der Wirbelkörper einhergeht. Sie kann im Kindes- oder Jugendalter auftreten, aber auch Erwachsene betreffen. Typische Anzeichen sind eine ungleichmäßige Schulter- oder Beckenhöhe, Haltungsschwächen und Rückenschmerzen. Je nach Ausprägung wird Skoliose mit Physiotherapie, wie der Schroth-Therapie, oder in schweren Fällen auch operativ behandelt.

    Häufige Symptome bei Skoliose

    Skoliose kann sich je nach Schweregrad unterschiedlich bemerkbar machen. Zu den häufigsten Symptomen zählen:

    • Ungleich hohe Schultern oder ein schiefes Becken

    • Asymmetrische Körperhaltung oder sichtbare Wirbelsäulenkrümmung

    • Rückenschmerzen oder Verspannungen

    • Eingeschränkte Beweglichkeit

    • Ermüdung bei längerem Sitzen oder Stehen

    Je früher eine Skoliose erkannt wird, desto besser lassen sich Beschwerden durch gezielte Physiotherapie wie die Schroth-Therapie behandeln.

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    Wie kann Physiotherapie bei Skoliose helfen?

    Physiotherapie spielt eine zentrale Rolle bei der Behandlung von Skoliose. Sie unterstützt dabei, Schmerzen zu reduzieren, die Körperhaltung zu verbessern und einer Verschlechterung der Krümmung vorzubeugen. Bei Mediphysio bieten wir gezielte physiotherapeutische Behandlungen – insbesondere die Schroth-Therapie –, die individuell auf Patient:innen mit Skoliose abgestimmt sind.

    Welche Übungen kann man zu Hause machen, um Skoliose zu behandeln?

    Neben der professionellen Physiotherapie können auch bestimmte Übungen zu Hause dabei helfen, die Beschwerden einer Skoliose zu lindern und die Haltung zu unterstützen:

    • Seitstütz: Diese Übung kräftigt die seitliche Rumpfmuskulatur und kann helfen, die Wirbelsäule zu stabilisieren.

    • Atemübungen: Durch bewusstes Einatmen in die seitlich verengte Brustkorbseite lässt sich die Lungenkapazität verbessern und die Aufrichtung fördern.

    • Dehnungen: Regelmäßige Dehnungen von Rücken- und Brustmuskulatur tragen dazu bei, einseitige Verspannungen zu lösen.

    Es ist wichtig, dass Sie vor Beginn eines Übungsprogramms eine Beratung durch eine:n Arzt/Ärztin oder Physiotherapeut:in einholen. So stellen Sie sicher, dass die Übungen individuell auf Ihre Skoliose abgestimmt sind und korrekt ausgeführt werden.

    Warum Mediphysio für die Behandlung von Skoliose in Wien wählen?

    Mediphysio bietet eine spezialisierte Physiotherapie für Skoliose, die individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Unser erfahrenes Team arbeitet mit modernen Behandlungsmethoden wie der Schroth-Therapie, um Ihre Haltung zu verbessern, Schmerzen zu lindern und das Fortschreiten der Krümmung zu verlangsamen. In unserer Praxis in Wien begleiten wir Sie einfühlsam und professionell auf Ihrem Weg zu mehr Stabilität und Lebensqualität.

    FAQ Skoliose

    Häufig gestellte Fragen zur Behandlung von Skoliose

    Skoliose ist eine seitliche Verbiegung der Wirbelsäule, die meist auch mit einer Drehung der Wirbelkörper einhergeht. Dadurch kann sich der Oberkörper asymmetrisch verformen, was zu Schmerzen, Verspannungen oder Bewegungseinschränkungen führen kann.

    In den meisten Fällen (ca. 80 %) ist die Ursache unbekannt – man spricht dann von „idiopathischer Skoliose“. Weitere Ursachen können angeborene Fehlbildungen, neuromuskuläre Erkrankungen oder unterschiedliche Beinlängen sein.

    Die Diagnose erfolgt durch eine körperliche Untersuchung, Sichtbefund und gegebenenfalls bildgebende Verfahren wie Röntgen. Dabei wird der sogenannte Cobb-Winkel bestimmt, der den Grad der Verkrümmung angibt.

    Physiotherapie zielt darauf ab, Fehlhaltungen zu korrigieren, die Wirbelsäule zu stabilisieren und Schmerzen zu lindern. Besonders die Schroth-Therapie ist ein bewährtes physiotherapeutisches Konzept zur Behandlung von Skoliose.

    Spezifische Übungen zur Haltungswahrnehmung, Dehnung verkürzter Muskeln und Kräftigung der Rumpfmuskulatur können helfen. Ihr:e Physiotherapeut:in erstellt ein individuelles Übungsprogramm, das auch zu Hause fortgesetzt werden kann.

    Ein operativer Eingriff wird nur bei sehr starken Krümmungen (meist über 40–50 Grad Cobb-Winkel) oder bei zunehmender Verschlechterung empfohlen. Vorher wird immer versucht, konservativ – also ohne Operation – zu behandeln.

    Ja, Bewegung ist grundsätzlich erwünscht! Besonders geeignet sind Sportarten, die die Rumpfmuskulatur kräftigen und die Körperwahrnehmung fördern, etwa Schwimmen, Yoga oder Pilates. Wichtig ist jedoch, die Belastung individuell abzustimmen.

    Zu Beginn sind meist 1–2 Sitzungen pro Woche sinnvoll. Später kann das Intervall verlängert werden, wenn die Übungen sicher selbstständig durchgeführt werden können.

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