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Beckenbodenfunktionsstörung

Gezielte Physiotherapie bei Beckenbodenfunktionsstörung – zur Verbesserung von Stabilität, Kontrolle und sicherer Integration in den Alltag.

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    Die Informationen auf dieser Seite wurden von der Physiotherapeutin Alja Kotríková  überprüft.

    Was ist eine Beckenbodenfunktionsstörung?

    Eine Beckenbodenfunktionsstörung bezeichnet eine Beeinträchtigung der Kraft, Koordination oder Spannung der Beckenbodenmuskulatur. Sie kann sich durch muskuläre Schwäche, verminderte Kontrolle oder auch durch eine erhöhte Spannung des Beckenbodens äußern. Ursachen sind häufig Schwangerschaft und Geburt, hormonelle Veränderungen, operative Eingriffe oder chronische Fehlbelastungen.

    Betroffen sind die stützende und kontrollierende Funktion des Beckenbodens sowie das Zusammenspiel mit Bauch- und Rumpfmuskulatur.  Eine gezielte physiotherapeutische Behandlung unterstützt dabei, die Muskelaktivität zu regulieren, die Koordination zu verbessern und die Stabilität im Beckenbereich nachhaltig wiederherzustellen.

    Häufige Symptome bei einer Beckenbodenfunktionsstörung

    Eine Beckenbodenfunktionsstörung kann sich je nach Ausprägung unterschiedlich zeigen. Typische Symptome sind:

    • Unwillkürlicher Harnverlust bei Belastung (z. B. Husten, Niesen, Sport)
    • Plötzlich auftretender, schwer kontrollierbarer Harndrang
    • Druck- oder Schweregefühl im Becken
    • Gefühl einer verminderten Stabilität im Rumpfbereich
    • Schwierigkeiten beim vollständigen Entleeren der Blase
    • Schmerzen oder Spannungsgefühle im Beckenbereich
    • Beschwerden bei körperlicher Belastung

    Unbehandelt können sich funktionelle Einschränkungen verstärken und die Lebensqualität beeinträchtigen. Eine gezielte Beckenbodenphysiotherapie unterstützt dabei, Kraft, Koordination und Kontrolle nachhaltig zu verbessern.

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    Wie kann Physiotherapie bei einer Beckenbodenfunktionsstörung helfen?

    Physiotherapie unterstützt bei einer Beckenbodenfunktionsstörung dabei, die muskuläre Kontrolle zu verbessern und funktionelle Beschwerden gezielt zu reduzieren. Durch individuell abgestimmte Übungen, differenziertes Beckenbodentraining sowie die Einbindung in alltagsrelevante Bewegungsabläufe wird die Stabilität im Beckenbereich gestärkt. Dadurch können Harnverlust, Druckgefühle oder Koordinationsstörungen nachhaltig verbessert und die Sicherheit im Alltag erhöht werden.

    Welche Übungen können Sie zu Hause machen?

    Neben der professionellen Beckenbodenphysiotherapie können gezielte Übungen zu Hause helfen, die Funktion des Beckenbodens schrittweise zu verbessern:

    • Gezielte Aktivierung der Beckenbodenmuskulatur:
      Bewusste Anspannungs- und Entspannungsübungen fördern Kraft, Koordination und Kontrolle im Beckenbereich.
    • Atem- und Wahrnehmungsübungen:
      Kontrollierte Atemtechniken unterstützen die Regulation der Muskelspannung und verbessern das Zusammenspiel von Beckenboden und Rumpfmuskulatur.
    • Integration in Alltagsbewegungen:
      Angepasste Übungen im Sitzen, Stehen oder bei leichten Belastungen helfen, die Beckenbodenaktivität sicher in alltägliche Bewegungsabläufe einzubinden.

    Vor Beginn eines Übungsprogramms sollte immer Rücksprache mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer Physiotherapeutin bzw. einem Physiotherapeuten gehalten werden.

    Warum Mediphysio für die Behandlung einer Beckenbodenfunktionsstörung in Wien wählen?

    • Spezialisierte physiotherapeutische Behandlung bei Beckenbodenfunktionsstörungen
    • Individuell abgestimmte Therapie, angepasst an Ihre Beschwerden und funktionellen Einschränkungen
    • Einsatz von gezieltem Beckenbodentraining, Koordinationsschulung und funktioneller Integration in Alltagsbewegungen
    • Maßnahmen zur Verbesserung von Muskelkraft, Spannungsregulation und Stabilität im Beckenbereich
    • Fachlich kompetente und persönliche Betreuung in unserer Praxis in Wien
    • Begleitung mit dem Ziel, Kontrolle, Sicherheit und Lebensqualität nachhaltig zu verbessern

    FAQ Beckenbodenfunktionsstörung

    Häufig gestellte Fragen zur Behandlung einer Beckenbodenfunktionsstörung

    Eine Beckenbodenfunktionsstörung bezeichnet eine Beeinträchtigung der Kraft, Koordination oder Spannung der Beckenbodenmuskulatur. Sie kann sich durch muskuläre Schwäche, verminderte Kontrolle oder erhöhte Muskelspannung äußern und funktionelle Beschwerden verursachen.

    Typische Beschwerden sind unwillkürlicher Harnverlust, plötzlicher Harndrang, Druckgefühl im Becken, verminderte Stabilität im Rumpfbereich oder Schmerzen im Beckenbereich.

    Die Behandlung erfolgt durch gezieltes Beckenbodentraining, Koordinationsübungen, Spannungsregulation sowie die Integration der Muskulatur in funktionelle Alltagsbewegungen. Die Therapie wird individuell angepasst.

    Die Dauer hängt von der Ausprägung der Funktionsstörung und den individuellen Zielen ab. In der Regel sind mehrere Therapieeinheiten sinnvoll, um nachhaltige Verbesserungen zu erreichen.

    Ja. Regelmäßige, korrekt angeleitete Übungen sowie bewusste Integration der Beckenbodenaktivität in Alltagsbewegungen unterstützen den Therapieerfolg.

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